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   In Anerkennung
   des Todes leben
   Bestattung in    Frauenhänden     Jemand stirbt –
    und jetzt?
   Was uns wert und    wichtig ist    FährFrau –
   hol über!     

              Der Tod ist uns fremd geworden,
wir kennen weder Ort noch Zeit.

Viele Menschen haben Angst vor
der Ungewissheit und dem Sterben.

Der Tod lässt sich nicht ewig verdrängen,
früher oder später endet unser Dasein.

Darum gehören Tod und Abschied so nahe zum Leben wie Werden und Wachsen.
              
              
               Alle – Kinder, Frauen und Männer –
sind von Frauen geboren worden.

Hebammen unterstützen Gebärende,
waschen und versorgen Neugeborene.

FährFrauen begleiten Sterbende
im Übergang in die Anderswelt.

Sie betten Tote zur Ruhe und begleiten
DaBleibende schrittweise im Abschied
                
Der Tod berührt, wühlt auf, löst auf,
unaufhaltsam, unerbittlich, radikal.

Zeitraum zwischen den Zeiten,
schwebend zwischen den Welten.

Am äussersten Rand des Lebens
befindet sich alle Zeit der Welt.

Lassen Sie sich Zeit! Geben Sie sich Zeit!
Ist der Tod da, ist die Zeit gekommen.
streifen
              
              Wir lassen uns ein und begleiten
in Respekt und Wertschätzung.

Wir horchen und schweigen in die
Wortlosigkeit hinein, ins Unsagbare.

Wir ermutigen, die Ungewissheit
über alles Kommende auszuhalten.

Wir sind einfach da in offener
Gelassenheit wider alle Vernunft.
Tod und Abschied im Lebensfluss